Auf dem Mulderadweg durch Mitteldeutschland: Drei Routen, zwei Quellen, ein Ziel

Im Frühjahr, wenn die Tage länger und die Temperaturen milder werden, zieht es uns wieder hinaus ins Freie. Es wird Zeit, den Mulderadweg zu erkunden.

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Bild: Matthias Rose

 

In Schöneck bietet sich uns eine von drei Möglichkeiten, den Radweg zu beginnen. Hier befindet sich der höchste Punkt des Vogtlandes und zugleich der Quellpunkt der Zwickauer Mulde. Vorbei am größten Wasserfall Sachsens, dem Blauenthaler Wasserfall, begegnen uns saftige Muldeauen und wildromantische Wälder zu hügeligen Ausläufern. Hinter der nächsten Anhöhe liegt bereits Schloss Colditz mit seiner ungeahnt spannenden und abwechslungsreichen Vergangenheit. Das innenliegende Fluchtmuseum erzählt von über 300 Fluchtversuchen der gefangengehaltenen Offiziere. Ein interessanter letzter Halt, bevor uns der Radweg an der Zwikkauer Mulde nach Sermuth führt. Ab Moldava, an der deutsch-tschechischen Grenze gelegen, genießen wir den Fahrtwind und lassen uns an grünen Tannenwäldern und weiten Wiesen vorbei bergab rollen. Bei Rechenberg treten wir etwas kräftiger in die Pedale um den ersten kleineren Anstieg zu überwinden. Neue Kräfte können wir im Sächsischen Brauereimuseum bei einer Bierverkostung sammeln. Weiter geht es in die »Silberstadt« Freiberg, der stark von Tradition und Brauchtum geprägten Hauptstadt des Bergbaus im Erzgebirge. Nach weiteren 50 Kilometern erreichen wir Döbeln und damit ein besonderes Stück Industriekultur: Die Döbelner Pferdebahn. Angetrieben von nur einer Pferdestärke lassen wir uns auf Schienen durch die historische Innenstadt ziehen, bevor wir uns wieder auf den Fahrradsattel schwingen und das letzte Stück des Radweges an der Freiberger Mulde genießen.

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Bild: LTM/Hüller Fotografie

 

Rauschend Dießt die Vereinigte Mulde von Sermuth in Richtung Grimma. Unseren ersten kurzen Stopp legen wir am Jagdhaus Kössern ein. Vorbei anmalerischen Fähranlegern windet sich die Mulde durch eine märchenhafte Landschaft. Weiter stromabwärts in Bad Düben bieten sich gleich zwei Gelegenheiten, altes Mühlen-Handwerk zu bestaunen: Die über 170 Jahre alte und voll funktionstüchtige Bockwindmühle und die letzte Bergschiffmühle Deutschlands. Vorbei am Großen Goitzschesee gelangen wir über viele mittelalterliche Dörfer schließlich nach Dessau. Die Bauhaus-Stadt vereint Moderne und Historie in einem Mix aus zeitgenössischer Kunst und Zeugen aus vergangenen Zeiten.

Und wieder vereinigen sich zwei Flüsse, wenn die Mulde in die Elbe mündet und somit auch der Mulderadweg sein Ende findet.

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Bild: Matthias Rose

 


DER MULDERADWEG IN ZAHLEN

VEREINIGTE MULDE
Strecke: 121,7 km | Dauer: 8:27 h | Aufstieg: 144 m | Abstieg: 230 m

ZWICKAUER MULDE
Strecke: 156,3 km | Dauer: 11:50 h | Aufstieg: 1.277 m | Abstieg: 1.882 m

FREIBERGER MULDE
Strecke: 120,8 km | Dauer: 9:01 h | Aufstieg: 755 m | Abstieg: 1.374 m


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Weitere Informationenunter:
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH | Augustusplatz 9 | 04109 Leipzig
Tel. 0341 7104373 | mulderadweg@ltm-leipzig.de | www.mulderadweg.de