Mobile Apotheke

Eine perfekte Fahrradtour – Die Reiseapotheke darf nicht fehlen

Wer eine Fahrradtour plant, denkt an erster Stelle an eine schöne Reiseroute, passende Fahrradkleidung und leichtes Reparaturwerkzeug. Auch der Fahrradcheck sollte rechtzeitig geplant und durchgeführt werden, damit die Fahrsicherheit gewährleistet ist und während des Ausflugs keine böse Überraschungen eintreten. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten Gepäck auf dem Fahrrad zu transportieren, stehen viele Radler schon zu Beginn vor dem Problem alle benötigten Dinge in den entsprechenden Lenker- und Fahrradtaschen unterzubringen.

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Trotz des akuten Platzmangels für Gepäck auf Fahrradreisen sollte nicht an einer kleinen mobilen Apotheke gespart werden. Kleine Schürfwunden, Blasen oder Hautreizungen können vor allem bei nicht geübten Fahrradfahrern schnell auftreten. Natürlich können auch immer unvorhergesehene Unfälle passieren, die nicht selbstverschuldet sind. Damit der Spaß an einer Radreise erhalten bleibt, sollte ein Mindestmaß an Vorbeugung und medizinischer Versorgung geboten werden. Was in eine solche Reiseapotheke gehört und was nicht, hängt natürlich nicht unwesentlich von der geplanten Route ab. Aber es gibt ein paar Anhaltspunkte, welche Dinge für eine Reiseapotheke unerlässlich sind und welche vernachlässigt werden können.

Vorbeugung vermeidet Verletzungen

Bevor die geplante Route für den Tag angegangen wird, sollten alle Fahrradtour-Teilnehmer ein paar vorbeugende Maßnahmen ergreifen, die dabei helfen auch am nächsten Tag noch Sonne, Aussicht und Landschaft genießen zu können. Vermeidbare Blessuren lassen schnell den Spaß am Ausflug zu Stress, Ärger und Unruhe verkommen.

Zu einer vernünftigen Vorbereitung gehört rechtzeitig Sonnenschutzcreme aufzutragen. Der Lichtschutzfaktor darf im Zweifel durchaus etwas höher gewählt werden. Durch den Fahrtwind und den Schweiß wird die Sonneneinstrahlung unter Umständen weniger stark wahrgenommen, wodurch es schnell zu einem Sonnenbrand kommen kann. Auch eine Sonnenbrille mit eng anliegenden Gläsern kann dabei helfen die Augen vor Fahrtwind zu schützen. Außerdem haben kleine Fliegen keine Chance und Bindehautentzündungen durch den ständigen Luftzug wird vorgebeugt.  Führt die Tour auch durch Waldstücke ist darüber hinaus ein Insektenschutzmitteln empfehlenswert. Ungewünschte Gäste werden somit auf Distanz gehalten. In Gebieten mit erhöhter Zeckenpräsenz ist zudem auf geeignete Radlerkleidung achten. Dazu gehören lange, dünne Hosen, ein langes Radlershirt und geschlossene Schuhe.

Die Reiseapotheke – Was muss rein

Eine Radtour soll Freude und Spaß bringen, trotzdem kann immer etwas passieren. Für den Fall soll eine Reiseapotheke erste Hilfe bieten. Das gilt für Belastungserscheinungen, Stürze oder Unfälle ebenso, wie für einen plötzliche Erkältungsanzeichen oder Insektenstiche. An erster Stelle sollte natürlich immer an die Medikamente gedacht werden, die aus gesundheitlichen Gründen, regelmäßig eingenommen werden müssen. Eine Radtour kann lang und vor allem anstrengend werden. Der nächste wichtige Aspekt ist, dass die Voraussetzungen, um bei einem Radunfall erste Hilfe leisten zu können, geschaffen sind. Dafür gibt es im Handel Erste-Hilfe-Sets, die alles eichten Utensilien beinhalten. Wer sich darüber hinaus aus seiner Hausapotheke bedienen möchte, sollte folgende Mindestausstattung in die mobile Apotheke packen:

· Pflaster
· Elastische Wundverbände in verschiedenen Größen
· Sterile Wundkompressen
· Klebeband
· Schere
· Desinfektionsmittel
· Dreieckstuch
· Pinzette und Zeckenzange

Daneben ist es von Vorteil, wenn die Reiseapotheke für die Radtour auch für typische Unpässlichkeiten Lösungen bietet. Margen-Darmreizungen können durch Obst oder andere Lebensmittel auftreten. Kohletabletten, spezielle Tropfen oder Tabletten sind ein gute Mittel im Fall der Fälle einer Reizung entgegen zu treten. Außerdem können Wind, Schweiß und Regen schnell dafür sorgen, dass eine Erkältung anrückt. Aspirin oder Paracetamol können hier über die ersten Symptome, wie Kopf- oder Gliederschmerzen, hinweghelfen. Eine gute Übersicht passender Medikamente für die Reise-Apotheke sind auch auf der Seite der Europa Apotheke zu finden. Dem Mücken- und Sonnenschutz ist nicht nur in der Vorbereitung der Radtour Aufmerksamkeit zu schenken. Insektenspray gehört ebenso in die Reiseapotheke, wie Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor. Es ist immer daran zu denken, dass bei starkem Schwitzen auf dem Rad die Schutzmittel vorzeitig von der Haut abgetragen werden. Es sollte demzufolge regelmäßig der Schutz aufgefrischt werden. Wer ihn besitzt, sollte auch den Notfallausweis mitnehmen. Bei einem größeren Unfall kann für die medizinischen Helfer die Kenntnis der Blutgruppe eine wichtige Rolle spielen.

Fazit

Die mobile Apotheke darf bei einer Radreise nicht fehlen. Sie deckt die schnelle Hilfe für eine Reihe von Fällen ab, die nicht erwünscht sind, aber bei einer Radtour unerwartet auftreten können. Trotz guter Vorbereitung und geeigneter Ausrüstung können kleinere Blessuren auftreten oder Stürze passieren. Auch Darmbeschwerden oder Erkältungsanzeichen sind typische Erkrankungen auf die man bei einer längeren Radreise vorbereitet sein sollte.  In vielen einfachen Fällen sichert der Einsatz einer mobilen Apotheke die Fortführung der Fahrradreise und verhindert Schlimmeres. Das gilt nicht nur für die eigene Tour, sondern auch für andere Reisegruppen.