Mozart-Radweg

Rock me Amadeus!

Auf dieser Runde fällt es schwer zu sagen, was am tollsten ist: Salzburg oder die Landschaft drumherum. Dem berühmtesten Sohn der Stadt zu Ehren führt der Mozart-Radweg durch die Lande. Eine Fahrt mit Überraschungen.

Wasserburg schlägt Reisende seit jeher in den Bann. Wie sich die Altstadt so elegant ans Ufer des Inns schmiegt – ein Traum! Der Fluss legt seinen Arm schützend um die Wand aus Steinfassaden. Man blickt auf eine Farbsymphonie: Die Häuser leuchten perlmuttweiß, erstrahlen ockergelb, glänzen terracottarot. Aus den verschachtelten Dächern ragt dermassive Viereckturm der Pfarrkirche St. Jakob heraus. Im Inneren erklärte anno 1763 ein Vater seinem siebenjährigen Sohn das Orgelspiel. Das Kind rückte den Schemel weg, stand auf und trat in das Pedal, als hätte es monatelang geübt. Ehrfürchtig lauschte der Vater dem Schauspiel. Der Knabe, der hier das erste Mal auf einer Orgel spielte, wurde auf den Namen Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart getauft. Jahre später machte der Künstler auf seinen Konzertreisen im Gasthof Goldener Stern Station. Er ließ sich durch das Brucktor chauffieren, überquerte den Fluss auf der Holzbrücke und zog Richtung Salzburg.

 

Mozart-Radweg

Text/Bilder: Thorsten Brönner

 


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Die GPS-Daten wurden von unseren Autoren und dem Verlag erfasst und nach bestem Wissen überprüft. Abweichungen oder Fehler können allerdings nicht ausgeschlossen werden, da sich zum Beispiel auch die Gelände-Situationen zwischenzeitlich verändern können. Sachverstand in der Beurteilung der jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ist also unabdingbar.


Den vollständige Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 2/2021 des Bike&Travel Magazins.

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