Radeln durch Natur und Geschichte

Einheimische Paten sorgen im Nürnberger Land für ungetrübten Fahrradspaß der Gäste

Mit Leidenschaft fürs Radfahren und Begeisterung für die eigene Heimat betreuen Radwegpaten ehrenamtlich die 20 schönsten Radrundtouren im Nürnberger Land. 1.000 Kilometer markierte Radwege führen vorbei an steil aufragenden Felsen, trutzigen Burgen und Schlössern, durch idyllische Flusstäler und schattige Wälder.

 

Nürnberger Land
Abb.: Florian Trykowski

 

»Außer um die zwanzig Rundtouren kümmern wir Radwegepaten uns auch um den Fünf-Flüsse-Radweg, den Schnaittachtalradweg, den Pegnitztalradweg, den Pegnitz-Laber-Radweg und den regionalen Abschnitt des Paneuroparadwegs PARIS-PRAG«, zählt Wolfgang Loos auf. Radfahren ist die Leidenschaft des 61-Jährigen aus Hersbruck. »Wir haben hier eine wunderschöne Landschaft mit Flüssen, Bächen, Felsen, Tälern, Burgen, Sehenswürdigkeiten, Kultur und vielfältiger Gastronomie«, schwärmt er. »Ideal für gestresste Großstädter, um Ruhe und Erholung zu finden.« Mindestens zwei Mal im Jahr führt Radwegpate Wolfgang Loos Kontrollfahrten auf der von ihm betreuten Tour durch. Aber auch die Routen seiner Kollegen fährt Loos regelmäßig ab. Seine Lieblingstour bleibt aber »seine« Tour, die Nummer 19 rund um Röthenbach. Auf dieser Strecke, mit Start und Ziel in Lauf an der Pegnitz, taucht man so ganz nebenbei in die Geschichte ein: So ist zum Beispiel in Schwaig das Schloss mit öffentlichem Park sehenswert.

 

Nürnberger Land
Abb.: Frank Boxler

 

Auf herrlichen Waldwegen führt der Weg dann durch den Lorenzer Reichswald nach Fischbach, einem Nürnberger Stadtteil, der mitten im Landkreis Nürnberger Land liegt. »Hier stehen heute noch drei Herrensitze, die aus dem 14. Jahrhundert stammen«, erzählt Wolfgang Loos. Weitere Highlights am Weg: Der historische Zeidlerort Ungelstetten mit schönen alten Bauernhäusern und Renzenhof mit seinem turmförmigen Schloss aus dem Jahr 1416. In der alten Industriestadt Röthenbach an der Pegnitz schließlich steht eine sehenswerte Arbeitersiedlung des Kohle- und Graphitprodukteherstellers Conradty aus dem Jahr 1899 mit dazugehörigem Museum. Wieder in Lauf angelangt, lohnt es sich die Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern und der Kaiserburg anzusehen. Eine Anreise ist übrigens ohne Auto möglich, denn die Startpunkte der Radtouren sind gut mit der Bahn angebunden. Die Tourenvorschläge, Tipps, detaillierte Karten und GPS-Tracks können Sie unter radeln.nuernberger-land.de herunterladen oder Sie bestellen sich die Broschüre »Radelparadies« kostenfrei nach Hause.

 

Nürnberger Land
Abb.: Florian Trykowski

 


 

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