Unterwegs mit dem Fahrrad – so ist auch die Verkehrssicherheit gewährleistet

Ob mit dem Rad täglich ins Büro, am Wochenende zu einem gemütlichen Familienausflug oder im Urlaub auf zwei Rädern fremde Länder erkunden – es gibt viele Gelegenheiten, auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Damit neben dem Fahrspaß auch die Fahrsicherheit gewährleistet ist, sollten einige Aspekte beim Rad selbst und beim Fahren beachtet werden.

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Einige Features sind rechtlich vorgeschrieben
Damit ein Fahrrad als verkehrssicher gilt, muss es eine Beleuchtung vorne sowie ein rotes Rücklicht aufweisen, ebenso wie weiße Reflektoren.
Zwar nicht rechtlich verpflichtend, doch von Experten empfohlen, sind ein funktionstüchtiger Gepäckträger, ein Fahrradständer sowie ein Kettenschutz. Gerade letztgenannter kann schwere Stürze vermeiden, da sich ein weites Hosenbein oder ein flatternder Rock nicht mehr in der Kette des Fahrrades verhängen können. Eine wertvolle Quelle für alle, die gerne und sicher auf zwei Rädern unterwegs sind, können die weitere hilfreiche Tipps von Tchibo sein.

Je nach Jahreszeit die richtige Maßnahmen treffen
Ob und wie ein Fahrrad verkehrssicher ist, hängt auch von der Jahreszeit ab, in der es genutzt wird. Im Winter gilt es vor allem die Fahrweise anzupassen. So gilt etwa auf vereisten Wegen nur mäßig und stoßweise zu bremsen und Kurven langsam zu fahren und dabei nicht zu weit auszuholen. Im Sommer wiederum sollten Radfahrer die Mittagssonne meiden, um Hitzschlag oder zu viel direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Im Herbst wiederum kann Laub auf den Straßen, diese glitschig und rutschig machen. Hier gilt es, langsam zu fahren und keinesfalls abrupt zu bremsen.

Auch die richtige Fahrradkleidung trägt zur Verkehrssicherheit bei. Hosen, die eng geschnitten und über einen gepolsterten Bereich am Po verfügen gehören da ebenso dazu wie ein zertifizierter Helm und eine Brille. Diese schützt nicht nur gegen Sonne und den Fahrtwind, sondern auch gegen Mücken und kleinere Insekten.

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Verletzungen und Unfälle richtig vermeiden
Es gibt viele Gefahrenquellen beim Radfahren. Im Stadtverkehr kann ein unachtsamer Autofahrer, der plötzlich seine Türe aufreißt, ebenso ein Risiko darstellen wie überhängende Zweige oder Äste beim Querfeldein-Fahren. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Schürfwunden sowie Riß- und Quetschwunden, die gut selbst behandelt werden können. Nur wenn der Fahrer beim Sturz über den Asphalt schlittert und tiefere Wunden entstehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Kommt es zum Sturz, sind Knochenbrüche die Folge. Am häufigsten sind das Schlüsselbein sowie das Gelenk, das sich zwischen diesem und dem Schulterblatt befindet, betroffen. Auch der Oberschenkelhals kann brechen, wenn der Fahrer direkt mit einer Autotür kollidiert oder auf die Fahrbahn stürzt. Ellbogen- und Handgelenksbrüche sind dann die Folge, wenn sich der Fahrer darauf abstützt, um im letzten Moment einen Sturz noch abzufangen.