Vom Eiffelturm zur Tower Bridge

Radreise von Paris nach London

Fragt man Städtereisende, wo es am schönsten ist, fallen oft die Namen Paris und London. Doch lässt es sich da gut Rad fahren? Und wie kommt man hin? Am besten per Muskelkraft! Seit dem Jahr 2012 sind beide Metropolen durch einen Radweg verbunden. Wer ihn bereist, ist begeistert: Hier sieht man Flüsse und Schlösser, dort Kreidefelsen und Prachtbauten im Empirestil.

 

Text/Bilder: Thorsten Brönner

 

Als ich an einem sonnigen Sonntagmorgen durch Paris radle, flirren plötzlich hinter mir blaue Lichter auf. Ein Polizeiauto. Meine Frau ist bei Rot abgebogen. Es gibt eine mündliche Verwarnung. Was wir erst später erfahren: Hier in der Stadt dürfen Radler an den meisten Straßenkreuzungen an einer roten Ampel rechts abbiegen. In Paris wie auch in London hat man erkannt, dass es mit dem vielen Verkehr nicht weitergehen kann. Radwege sind eines der Bausteinchen für eine smarte City der Zukunft. Hier wie dort baut man Velowege und Bikelanes aus. Wer liegt aktuell vorne?

 

PARIS – STADT DER VELOS?

Paris. Da denkt man an den Eiffelturm, den Louvre, den Place de la Concorde oder die Kathedrale Notre-Dame. Alle Wahrzeichen werden immer wieder schön von den Fernsehkameras der Tour de France eingefangen. Auch wir nehmen das Velo, wie man hier sagt. 700 Kilometer Radwege gibt es aktuell in der Stadt. Mal sind sie vorbildlich ausgebaut, wie am Ufer der Seine, mal verwinkelt wie im Arrondissement de l’Hôtel de Ville. Doch die Franzosen bauen fleißig ihr Routennetz aus. Die Kilometerzahl soll sich verdoppeln, der Radverkehrsanteil auf 15 Prozent anwachsen. Geplant sind innerstädtische Radschnellwege, die Réseau express vélo, kurz »REV«. Und das Abbiegen bei Rot wird auf alle Pariser Kreuzungen ausgeweitet.

 


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Die GPS-Daten wurden von unseren Autoren und dem Verlag erfasst und nach bestem Wissen überprüft. Abweichungen oder Fehler können allerdings nicht ausgeschlossen werden, da sich zum Beispiel auch die Gelände-Situationen zwischenzeitlich verändern können. Sachverstand in der Beurteilung der jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ist also unabdingbar.


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 5/2021 des Bike&Travel Magazins.

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